Cornelia Felsch - zur Bilder-Ausstellung (2026)
Für meine kleine Ausstellung im Café Constance habe ich bewusst Motive gewählt, die Stille ausstrahlen und dem Betrachter erlauben, innezuhalten. Die Bilder sind alle im Laufe diese Jahres entstanden und halten Momente fest, die immer wieder eine Art "Selbstbildnis" sind, unabhängig vom Motiv. Es ist ein Spaziergang durch Girona mit meiner Enkeltochter Sophia, der Ausflug mit dem Fahrrad, von dem ich im Frühjahr einen großen Strauß Wiesen Kerbel mit nach Hause nehme, ein Kurztrip an die Ostsee, das Schwimmen im Ruppiner See oder das Betrachten eines Kornfelds bei Braunsberg im Juni. Die kleinen Junikäfer zwischen den Kornblumen erinnern mich an die Kindheit. Es ist die Zeit, auf dem Neuruppiner Wochenmarkt Erdbeeren und Rhabarber zu kaufen, um daraus leckeren Kuchen zu backen.V iele unschöne Dinge, wie zahlreiche Kriege erleben wir in der heutigen Zeit hautnah mit. Kunst kann die Menschen aufrütteln und zur Besinnung bringen, sie kann aber auch mit friedlichen Bildern beim Malen und Betrachten Ruhe verbreiten, uns für die Umwelt sensibilisieren und dazu beitragen, uns selbst zu finden. |